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Auf dem Weg zum autonomen Fahrzeug

Auf dem Weg zum autonomen Fahrzeug

Auf dem Weg zum autonomen Fahrzeug: Neue Studie von Asahi Kasei Europe zeigt steigenden Bedarf nach verbesserter Akustik und Fahrassistenzsystemen Düsseldorf, 18. Juni 2020 – Das Automobil entwickelt sich schnell weiter – neue Technologien tragen ständig zum Komfort und zur Sicherheit des Fahrzeugs bei. Diese Entwicklung ist stark getrieben von der Nutzerseite, wie die Ergebnisse einer aktuellen
Studie von Asahi Kasei Europe und SKOPOS zeigen.

Die Megatrends CASE (Connected – Autonomous – Shared – Electric) bringen die Automobilindustrie derzeit aus dem Gleichgewicht: Denn nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern auch das Fahrerlebnis steht vor einem Wandel. Durch die zunehmende Autonomie des Autos werden sich die Fahrzeuginsassen weniger auf den Verkehr konzentrieren müssen – und mehr Zeit für Arbeit, Entertainment oder einfach nur Entspannung haben. Als Folge dieser Entwicklung wird sich der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit beim Kunden vom jahrzehntelang dominierenden Exterieur zum Interieur verlagern. In den letzten Jahren haben Automobilhersteller und Zulieferer eine Vielzahl von
Konzepten für den Fahrzeuginnenraum vorgestellt – so auch Asahi Kasei mit dem Konzeptfahrzeug AKXYTM. Doch wie entwickelt sich eigentlich der Bedarf beim Kunden? Was erwartet der Autonutzer vom zukünftigen automobilen Interieur?

Im Oktober 2019 führte Asahi Kasei Europe gemeinsam mit dem Kölner Marktforschungsinstitut SKOPOS eine repräsentative Umfrage durch und befragte dabei insgesamt 1.200 Autonutzer in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien zu ihren Präferenzen für den automobilen Innenraum der Zukunft.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass der Entscheidungsprozess des Kunden beim Kauf eines neuen Fahrzeugs immer komplexer wird. Während traditionelle Faktoren wie Kraftstoffverbrauch, Unterhaltskosten oder Fahrverhalten immer eine Schlüsselrolle beim Kauf spielen, gewinnt der Innenraum einschließlich Akustik- und Fahrassistenzsystemen (Advanced Driving Support Systems, ADAS) zunehmend an Bedeutung.

Von einer verbesserten Akustik bis zur aktiven Geräuschunterdrückung

Kristallklarer Klang oder himmlische Ruhe: Mit zunehmender Autonomie des Autos verändert sich  die Wahrnehmung des „Klangs“ durch den Autonutzer zusammen mit dem gesamten Fahrerlebnis. Die Schaffung einer perfekten Klangumgebung wird ebenso wichtig werden wie die Filterung und Unterdrückung unerwünschter Motor- oder Straßengeräusche. Für letztere spielen eine breite Palette von Materialien – angefangen von synthetischem Kautschuk für die Reifen bis hin zu schallabsorbierenden Kunststoffen und Textilien – eine wichtige Rolle. Für das Klangerlebnis und die aktive Geräuschunterdrückung bieten elektronische Akustiksysteme künftig neue Möglichkeiten, um Komfort und Sicherheit im Auto zu erhöhen.

Ein wesentliches Ergebnis der Umfrage zeigt, dass die Fahrzeugnutzer in den vier wichtigsten europäischen Automobilmärkten die Möglichkeiten begrüßen, die Akustiksysteme für den Komfort im Fahrzeuginnenraum bieten. Jeder zweite Befragte sieht in geräuschunterdrückenden Akustiksystemen einen persönlichen Vorteil – jeder Dritte ist bereit, sie als Zusatzausstattung zu buchen. Das gleiche Ergebnis lässt sich bei Akustiksystemen feststellen, die die Eingabe von Sprachbefehlen optimieren: 49,5% aller Befragten sehen einen Nutzen, 31,9% wären bereit, dafür zu bezahlen. Was den Beitrag zur Unterhaltung im Fahrzeug betrifft, so sehen 39,5 % einen Nutzen in Systemen, die Musik und Audio in eine private Soundzone lenken. Mit 26,5% wäre nur jeder vierte Autonutzer bereit, dafür zusätzlich Geld zu bezahlen – ein Zeichen dafür, dass diese Technologie gerade erst ihren Weg ins Auto findet.

Aber auch als Teil von ADAS bedeuten akustische Systeme einen Mehrwert für den Fahrzeugnutzer. 59,3% aller Befragten sehen in Akustiksystemen, die wichtige Informationssignale hervorheben, einen persönlichen Nutzen, wobei 39,8% bereit sind, sie als Zusatzausstattung zu buchen.

Heiko Rother, General Manager Business Development Automotive bei Asahi Kasei Europe, über die zunehmende Bedeutung von Akustiksystemen im Fahrzeug: „Bereits heute genießen die Fahrzeugnutzer den verbesserten Komfort, den die Premium-Soundlösungen von Asahi Kasei bieten. Unterstützt von aktiver und passiver Geräuschunterdrückungstechnologie trägt dies wesentlich zum Fahrerlebnis bei. Indem wir dies mit leistungsstarken, aber erschwinglichen ADAS-Sensoren unterstützen, stellen wir sicher, dass die Sicherheit keineswegs durch zusätzliche Unterhaltungs- und Konnektivitätsangebote beeinträchtigt wird – denn mehr Unterhaltung im Auto führt auch zu mehr
Ablenkung“

Jeder zweite Autonutzer berücksichtigt ADAS beim Fahrzeugkauf

ADAS einschließlich der oben genannten Akustiksysteme tragen zu mehr Fahrkomfort im Auto bei. Darüber hinaus verbessern sie seit mehr als zwei Jahrzehnten durch die Minimierung menschlicher Fehler die allgemeine Verkehrssicherheit.

Mit zunehmenden Verkehr und Bedarf an Konnektivität im Fahrzeug, verzeichnen ADAS ein enormes Marktwachstum – eine Entwicklung, die sowohl von der Gesetzgebung als auch von der Nachfrage angetrieben wird: Durch die im November 2019 von der Europäischen Union angekündigte Verordnung (EU) 2019/2144 müssen ab Mitte 2022 alle neu zugelassenen Kraftfahrzeuge mit verbesserten Sicherheitssystemen ausgestattet sein, darunter eine breite Palette fortschrittlicher Fahrassistenzsysteme, wie Spurhalte- oder Bremsassistenzsysteme.

Aber der Bedarf nach mehr Assistenzsystemen ist auch nachfragegetrieben: 54,3% aller Autonutzer werden Assistenzsysteme bei der Entscheidung für das nächste Fahrzeug berücksichtigen. Im Vergleich dazu: Beim Kauf des aktuellen Fahrzeugs waren Assistenzsysteme für nur 39,9% wichtig. Betrachtet man die Entwicklungen in den vier größten europäischen Automärkten, so sieht man eine wachsende Akzeptanz: Während im Vereinigten Königreich weniger als jeder dritte Nutzer (29,3%) ADAS beim Kauf des aktuellen Fahrzeugs als wichtig erachtet hatte, so steigt dieser Anteil bei der Entscheidung für das nächste Fahrzeug um 17 Prozentpunkte auf 46,3%. Eine ähnliche Entwicklung ist in Frankreich (39,3% bis 54,0%), Deutschland (40,5% bis 51,9%) und Italien (49,5% bis 64,2%) zu beobachten.

„Die steigende Zahl der ADAS auf den Straßen ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zu komplett autonomen Fahrzeugen. Noch vor zwei Jahrzehnten bestand das Hauptproblem darin, die Fahrer mit Funktionen wie der adaptiven Geschwindigkeitsregelung (ACC) vertraut zu machen. Heute ist sich der Kunde der Vorzüge solcher Systeme bewusst. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Systeme zu einem erschwinglichen Preis anzubieten. Radar-MMIC-Chips (Monolithic Microwave Integrated Circuit) mit CMOS-Technologie (Complementary Metal-Oxide-Semiconductor) von Asahi Kasei Microdevices unterstützen diesen Prozess, aktive Sicherheitsfunktionen auch für kleinere
Fahrzeugsegmente anbieten zu können“, erklärt Heiko Rother.

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